Naturheilpraxis
Sieglinde Küßner

Bio­lo­gi­sche Krebstherapie

Die Gesell­schaft für Bio­lo­gi­sche Krebs­ab­wehr e.V. beschreibt die Bio­lo­gi­sche Krebs­the­ra­pie wie folgt*:

In der Krebs­me­di­zin gibt es zwei unter­schied­li­che The­ra­pie­kon­zep­te, die sich zum Woh­le des Pati­en­ten ergän­zen soll­ten: Die so genann­ten Tumor zer­stö­ren­den Behand­lun­gen sind dazu da, mög­lichst schnell vie­le Krebs­zel­len zu besei­ti­gen. Sie alle zu zer­stö­ren, gelingt meist nicht. In die­sen Bereich gehö­ren z. B. die Ope­ra­ti­on, die Bestrah­lung und die Chemotherapie.

Die bio­lo­gi­schen Behand­lun­gen wir­ken indi­rekt über ver­schie­de­ne Regu­la­ti­ons­sys­te­me des Orga­nis­mus auf den Tumor.
Das Kon­zept der bio­lo­gi­schen Begleit­be­hand­lung stützt sich auf vier Säulen: 

  • Psy­chi­sche Stabilisierung
  • Kör­per­li­che Aktivierung
  • Stoff­wech­sel-Regu­la­ti­on
  • Immun-Sti­mu­lie­rung

Die kör­per­ei­ge­nen Abwehr­kräf­te las­sen sich wie­der her­stel­len und stär­ken. Neben­wir­kun­gen und Fol­ge­schä­den aggres­si­ver The­ra­pien (Che­mo­the­ra­pie, Bestrah­lung) kön­nen gemil­dert wer­den. Rück­fäl­len lässt sich vor­beu­gen, und die Hei­lungs­chan­cen erhö­hen sich.
Zusam­men gefasst geht es um: 

  • Prä­ven­ti­on (Erhalt des Gesundheitszustandes)
  • Rezi­div­pro­phy­la­xe (Maß­nah­men, die das Wie­der­auf­tre­ten einer Krank­heit ver­hin­dern sollen)
  • Beglei­tung bei Che­mo­the­ra­pien und Bestrahlungen
  • Ver­bes­se­rung der Lebensqualität

Die Lebens­qua­li­tät bleibt erhal­ten oder wird verbessert.

Die bio­lo­gi­sche Krebs­the­ra­pie in mei­ner Pra­xis ist ein ganz­heit­li­ches Kon­zept und ich möch­te dabei Weg­be­glei­ter, Rat­ge­ber und The­ra­peut sein.

Das The­ra­pie­an­ge­bot

  • Hoch­do­sis Vitamin-C-Infusionen
  • Ami­no­säu­re­in­fu­sio­nen
  • Alpha­Li­pon­säu­re
  • Infu­sio­nen zur Ent­gif­tung und Ausleitung
  • Auf­bau­in­fu­sio­nen
  • Mis­tel­the­ra­pie
  • Organ­the­ra­pie mit den Organ­prä­pa­ra­ten von Vit-Organ und der Fir­ma Dyckerhoff
  • Thy­mus­the­ra­pie
  • Milz­pep­ti­de
  • Colon-Hydro-The­ra­pie

Je nach Krank­heits­si­tua­ti­on eines Men­schen kom­men die unter­schied­lichs­ten The­ra­pie­for­men zum Ein­satz.
Zu Beginn einer jeden The­ra­pie ist mir eine aus­führ­li­che Blut- und Stuh­lana­ly­se sehr wich­tig. Dabei erhebt man einen Immun­sta­tus, eine Mikro­nähr­stoff­ana­ly­se und über­prüft, ob die natür­li­chen Kil­ler­zel­len (NK-Zel­len) auf die geplan­te The­ra­pie anspre­chen. Aus den Ergeb­nis­sen kann man dann einen indi­vi­du­el­len The­ra­pie­plan erstel­len, der sehr effek­tiv ist und sehr schnell eine spür­ba­re Ver­bes­se­rung der All­ge­mein­si­tua­ti­on bringt. 

Bei­spiel­haft sei hier beschrieben: 

Die Vit­amin-C-Hoch­do­sis-Infu­si­ons­the­ra­pie
bei star­kem Vitamin–C–Mangel

Der Vit­amin – C – Bedarf kann stark erhöht sein bei:

  • Aku­ten und chro­ni­schen Infekten
  • Stress/psychischer Über­las­tung
  • Mus­kel- und Knochenschmerzen
  • Ent­zünd­li­che Erkrankungen
  • Ope­ra­ti­ven Eingriffen
  • Rau­chern
  • All­er­gien

* Zusam­men­fas­send zitiert aus Wege zur Gesund­heit, Her­aus­ge­ber: Gesell­schaft für bio­log. Krebs­ab­wehr, Juni 2008